Trainer

Die Personen

Arthur Abraham

Als Avetik Abrahamjan wurde Arthur Abraham 1980 in Jerewan geboren, 1995 kam er mit seinen Eltern und seinem Bruder Alexander nach Deutschland.
Ursprünglich als Sparringpartner für Sven Ottke vom Boxstall Sauerland verpflichtet, erkannte Trainer Wegner das Potential des Mittelgewichtlers und ließ ihn nicht mehr gehen. 2005 gewann er in Leipzig gegen Kingsley Ikeke den Weltmeistertitel der IBF, den er hernach schon mehrfach erfolgreich verteidigt hat. Mittlerweile lebt Arthur mit seiner Familie und seinem Haustier, einem zahmen Hasen namens Mike Tyson, in Berlin-Charlottenburg. Sein Zukunftsziel ist es, Superchamp im Mittelgewicht zu werden und dabei die Titel der Weltverbände zu vereinigen und danach eine Gewichtsklasse aufzusteigen. Mit seinem Trainer verbindet ihn eine besondere Beziehung, Wegner ist für ihn ebenso Vaterfigur wie Lehrer und sogar Freund, obwohl dies vom strengen Coach stets verneint wird. „Wenn der Trainer geht, dann höre ich auch auf“, sagt Arthur auf eine mögliche nahende Boxrente Wegners angesprochen, „dann habe ich keine Erfolge mehr“. Und bekräftigt, „ohne ihn würde ich verlieren, und ich will gewinnen.“

Ulli Wegner

Ulli Wegner wurde 1942 in Stettin geboren und ist in Penkun, Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen. Er war selbst aktiver Boxer, schlug danach die Trainerlaufbahn ein und hat seine Sportler zu unzähligen Erfolgen geführt, erst bei den Amateuren und seit 1996 auch bei den Profis des Boxstalls Sauerland. Ulli Wegner gilt als Disziplinfanatiker und wird von seinen Sportlern auch „der General“ genannt. Auf seinen größten Titel als Ehrenbürger in der Heimatstadt Penkun angesprochen, erinnert sich Wegner: „Als kleiner Junge bin ich über den Marktplatz in Penkun gelaufen und habe gedacht: hier müsstest Du mal ganz was besonderes sein, müsstest oben am Pult stehen...hab ich geträumt.“, und resümiert: „Das Leben ist wie ein Traum an mir vorbeigezogen.“ Mit seiner Gattin Margret lebt er in Berlin-Tegel. Er gönnt sich maximal zwei Wochen Urlaub im Jahr, und dann reist er am liebsten an die Ostsee, auch wenn seine Frau hofft, dass sie irgendwann noch einmal die Niagarafälle zu sehen bekommt. Allzu lange kann er sich eben nicht von seinen Sportlern losreißen, und sieht zum Glück auch keinerlei Grund, in nächster Zukunft in den Ruhestand zu treten: Zu seinem 65. Geburtstag schenkte ihm Boxmanager Wilfried Sauerland ein Engagement auf Lebenszeit.

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