Es geht um alles

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Es geht um alles Filmposter

Am Anfang war der Fight. So ließe sich der Beginn des Dokumentarfilms Es geht um alles knapp auf den Punkt bringen. Denn mit einem legendären Boxkampf lässt Regisseurin Nina Pourlak ihren 94 Minuten langen Film beginnen.
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[heading_1 type=“divider“]Der Inhalt „Es geht um alles“[/heading_1]
Am 23. September 2006 war es, als King Arthur Abraham seinen IBF-Weltmeistertitel trotz gebrochenem Kiefer und blutenden Wunden tapfer und mit unbändiger Willenskraft gegen seinen Herausforderer Edison Miranda aus Kolumbien in der legendären „Schlacht von Wetzlar“ erfolgreich verteidigte und damit Boxgeschichte schrieb.
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Der Kampf

Der zweite Hauptdarsteller in Es geht um alles wird in dieser sehr ausgiebig präsentierten Sequenz ebenfalls eingeführt: Boxtrainer-Ikone Ulli Wegner. Ein typischer Wegner-Satz, vorgetragen mit dieser berühmten, leicht belegten Stimme, bekannt aus unzähligen Boxübertragungen im Fernsehen, liefert dann auch sozusagen das Motto für Es geht um alles: „Halte durch, zeig, dass du ein Indianer bist!“ motiviert der Mann mit dem Gesicht einer Bulldogge und den Händen eines Metzgers seinen optisch auf den ersten Blick so gar nicht wie ein Boxer wirkenden Schützling. Abraham nimmt seinen Trainer beim Wort, erweist sich als wahrer Indianer und hält durch bis zur letzten Runde. Und Ulli Wegner hatte mal wieder für das Team Sauerland einen Sieg eingefahren.

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Die Geschichte geht weiter

Im Verlauf von Es geht um alles unternimmt die Regisseurin den filmischen Versuch, zwei Leben in der Welt des Boxsports, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, miteinander zu verknüpfen und in eine Art von Beziehung zu setzen. Die beiden Männer sind nicht nur vom Alter und von der Herkunft her völlig verschieden, sie sind es auch in ihrer persönlichen Art und ihrem Lebensstil. Der 1944 in Stettin geborene und in der DDR sozialisierte Senior-Boxtrainer mit dem uneitlen Auftreten und dem eher unsportlichen Bauchansatz wirkt so ganz anders als der fast 30 Jahre jüngere, smarte, durchtrainierte und ständig unverbindlich lächelnde gebürtige Armenier, der dem Luxus nicht abgeneigt ist.

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Das Happy-End

In einem sind sich beide allerdings offenbar einig: Hinter die Kulissen ihrer Biografien lassen beide Ikonen die Regisseurin nicht schauen, Privates bleibt in Es geht um alles bis auf kleine Streiflichter weitgehend tabu. So begleiten wir Abraham und Wegner zu Kämpfen und zum Sparring, dürfen Abraham beim Gassigehen mit seinem Kaninchen (!) erleben und einen Blick von außen erhaschen auf den schlichten Reihen- Bungalow von Ulli Wegner in der ostdeutschen Provinz. Einmal bindet Wegner Abraham eigenhändig dessen Boxhandschuhe zu, und das ist die einzige intime Geste, die sich der Film erlaubt. Am Ende von Es geht um alles hat der Zuschauer viel über Mythos und Mechanismen des Profi-Boxsports und wenig über die Menschen Arthur Abraham und Ulli Wegner erfahren.

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Mehr Infos zum Film

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Mehr Infos im IMDb
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